07.08.26 | News

Batteriespeicher als Schlüsseltechnologie: Besuch bei FENECON

Mit dem Ausbau der Photovoltaik wächst auch der Bedarf an leistungsfähigen Speichermöglichkeiten. Bei einem Besuch des bayerischen Speicherherstellers FENECON informierte sich Ludwig Friedl, Geschäftsführer der Energieagentur Regensburg, über aktuelle Entwicklungen und Lösungen für unterschiedliche Anwendungsbereiche.

PV-Anlagen erzeugen immer größere Mengen erneuerbaren Stroms. Damit dieser auch dann genutzt werden kann, wenn die Sonne nicht scheint oder der unmittelbare Bedarf gering ist, gewinnen Batteriespeicher zunehmend an Bedeutung. Sie können Erzeugung und Verbrauch zeitlich besser aufeinander abstimmen.

Wie weit die Entwicklung entsprechender Lösungen bereits fortgeschritten ist, zeigte sich bei einem Besuch von Ludwig Friedl bei der FENECON GmbH. Das niederbayerische Unternehmen entwickelt und produziert Stromspeichersysteme für Privathaushalte, Gewerbebetriebe sowie industrielle Anwendungen.

Ergänzt werden diese durch ein eigenes Energiemanagementsystem, das Erzeugung, Speicherung und Verbrauch intelligent miteinander verbindet. Besonders bei Solar- und Windparks tragen Speicher dazu bei, Erzeugungsspitzen zwischenzuspeichern und den Strom zu einem späteren Zeitpunkt bereitzustellen. Dadurch lassen sich Abregelungen reduzieren, bestehende Netzanschlüsse besser nutzen und erneuerbare Energien bedarfsgerechter in das Energiesystem integrieren. 

Bei der Führung durch das Unternehmen erhielt Ludwig Friedl Einblicke in die Fertigung, die technische Entwicklung und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten moderner Batteriespeicher. Am Standort Iggensbach im Landkreis Deggendorf produziert FENECON zudem industrielle Speichersysteme unter Verwendung von Elektrofahrzeugbatterien. Damit verbindet das Unternehmen Speichertechnologie mit Ansätzen zur weiteren Nutzung vorhandener Ressourcen.

FENECON begleitet die Energieagentur Regensburg bereits seit vielen Jahren als Mitglied. Das Unternehmen steht damit beispielhaft für die zahlreichen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen, die das Netzwerk der Energieagentur tragen und mit ihren Technologien und ihrem Fachwissen zur Umsetzung der Energiewende beitragen.

Der Besuch machte deutlich: Die erforderlichen Technologien entwickeln sich mit hoher Geschwindigkeit weiter. Moderne Batteriespeicher sind flexibel einsetzbar und können einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren, wirtschaftlichen und zunehmend erneuerbaren Energieversorgung leisten. Unternehmen wie FENECON zeigen, dass dafür auch in Bayern innovative Lösungen entwickelt und produziert werden.

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Ludwig Friedl (links), Geschäftsführer der Energieagentur Regensburg, und Franz-Josef Feilmeier, Gründer und Geschäftsführer von FENECON, vor einem industriellen Großspeicher am Standort Iggensbach.